Das faengt ja gut an

Juten Tach und herzlich willkommen zur hoechst unspektakulaeren Eroeffnung meines kleinen Blogs. Leider haute es zeitlich nicht mehr hin, die Stehtische mit Hussen zu ueberziehen und Blumenvasen zu schmuecken. An Prosecco zum Anstossen und die Platten mit belegten Schnittchen habe ich bedauerlicherweise ebenfalls nicht gedacht. Den Zettel mit meiner in muehevoller Kleinstarbeit vorbereiteten Rede muss wohl der Nachbarshund gefressen haben, denn momentan kann ich ihn nirgendwo entdecken. Was machen wir denn nun?

Das einzige, was ich euch anbieten kann, ist das Rezept fuer meine Lieblingskekse mit Erdnussbutter. Elvis wuerde mir Recht geben – Erdnussbutter geht immer. Zwischen zwei Scheiben Brot, als Satay, im Guten-Morgen-Smoothie, oder loeffelweise pur in die Kruemelluke geschippt, wenn man sich einen Moment lang unbeobachtet fuehlt. Ich jedoch esse Erdnussbutter am liebsten ganz klassisch als Keks. Und das Rezept fuer ebendiese Kekse moechte ich heute mit euch teilen. Also krempelt die Aermel hoch und legt los, denn ihr braucht:

  • 150g Erdnussbutter (ich bevorzuge creamy)
  • 125g Butter
  • 170g brauner Zucker
  • 200g Mehl
  • 1 Huehnerei
  • 1/2 Tl Backpulver
  • 1/2 Tl Vanillepaste oder 10 Tropfen Vanille-Aroma

Den Backofen auf 190° Ober/Unterhitze vorheizen. Die weiche Butter mit der Erdnussbutter cremig schlagen. Erst den Zucker, dann das Ei und die Vanillepaste unterruehren. Das gesiebte, mit dem Backpulver vermengte Mehl hinzugeben und ebenfalls gut unterruehren. Den fertigen Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde lang im Kuehlschrank ruhen lassen. Anschliessend den Teig portionsweise zu Kugeln formen und diese mit einigem Abstand zueinander auf das Backblech setzen. Die Kugeln mit einer Gabel ueber Kreuz etwas plattdruecken und 10-15 Minuten backen lassen

Es gibt nun mehrere Moeglichkeiten, um die Kekse zu geniessen. Entweder stopft ihr euch ungeduldig die noch viel zu warmen Kekse  in den Mund und fuehrt dabei den beliebten „Mist-ich-habe-mir-die-Zunge-verbrannt“-Tanz auf, oder ihr lasst sie abkuehlen und verziert sie dann mit Schokolade, gehackten Erdnuessen und etwas Fleur de Sel. Als weitere Variante koennt ihr ein paar Minuten vor Ende der Backzeit einen halbierten Marshmallow auf jeden Keks legen und das Backblech noch so lange im Ofen lassen, bis die Marshmallows eine leichte Braeune entwickeln. Oder ihr rollt die Kekse nach dem Backen in Zucker – die Moeglichkeiten sind endlos.

Ihr koennt ja mal raten, in welcher Version ich diese Erdnussbutter-Kekse am liebsten esse. Kleiner Tipp: ich lispele heute ein wenig.

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2 thoughts on “Das faengt ja gut an

  1. Genau, diese Variante finde ich auch ganz toll! Mensch was kannst du toll schreiben!!! Deine Texte lesen sich wie eine Kugel Eis, vielen Dank für die Erfrischung!=)
    Lg Kati

  2. Ich bin gerade auf diesen Blog gestoßen und habe mich sofort in ihn verguckt 😉
    Ich freue mich schon darauf, hier häufiger vorbeizuschauen (und meine lieben Familienmitglieder auch mal mit Keksen zu mästen 😀 ).

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