What a hoot!

Ich finde, Eulen und Katzen sind die niedlichsten Tiere ueberhaupt. An Knuffigkeit ueberboten werden sie hoechstens noch von der gemeinen Katzeneule; einer seltenen Spezies, deren Angehoerige so scheu sind, dass man sie leider nur selten zu Gesicht bekommt.
Wer wie ich Eulen zum Fressen gern hat, der kann dies ab heute buchstaeblich tun. Angeregt  durch ein Bild, das ich auf Flickr entdeckte und sofort in mein Board bei Pinterest uebernehmen musste, gab es gestern Mandelkekse in Form von Eulen. Da ich keine Schokodrops im Haus hatte, stimmt meine Version leider nicht so ganz mit der auf dem Bild ueberein. Gruene Candy Melts waeren noch da gewesen – aber mit denen haetten die Eulen ausgesehen, als waeren sie in Monty Burns‘ Atomkraftwerk aus dem Ei geschluepft. Was soll’s, ging auch ohne Schokodroeppkes! Wie? Ein verirrter Leser moechte tatsaechlich das Rezept? Aber gerne doch:

  • Mandel-Eulen
  • 200g weiche Butter
  • 90g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Bittermandelaroma nach Geschmack
  • 120g gemahlene Mandeln
  • 270g Mehl
  • Mandeln fuer die Nase
  • Schokolade oder Kuchenglasur fuer die Augen

Die Butter und den Puderzucker mit einem Handruehrgeraet cremig schlagen. Das Ei, Salz und Aroma unterruehren. Die gemahlenen Mandeln hinzugeben und ebenfalls unterruehren. Zum Schluss das Mehl in die Masse sieben und das Ganze zu einem festen Teig verarbeiten. Den Teig anschliessend in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 4 Stunden im Kuehlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Den kalten Teig auf einer bemehlten Arbeitsflaeche ausrollen und ausreichend grosse Kreise ausstechen (ich nehme dafuer ein Wasserglas). Auf jeden grossen Kreis zwei weitere, kleinere Kreise fuer die Augen setzen. Eine Mandel zwischen die Augen druecken und mit den Zinken einer Gabel vorsichtig ein „Federkleid“ erstellen. Die Kekse nun zwischen 10-15 Minuten backen, bis sie an den Raendern braun werden. Die Kekse aus dem Ofen nehmen und sofort vorsichtig mit dem Stiel eines Kochloeffels Vertiefungen in die Augen druecken. Die Kekse nun komplett auskuehlen lassen und die Vertiefungen mit fluessiger Schokolade fuellen.

Und das kommt dabei heraus, wenn man sich nebenbei hochbrisanten weltpolitischen Themen in der Glotze widmet ( Wie, watt – dat Vanessa Paradis und Johnny Depp und koennen nicht mehr miteinander?! Die Eule und ich, wir sind gleichermassen erschuettert).

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9 thoughts on “What a hoot!

  1. Hab mal Eulen-Muffins gebacken… Deine Kekse sind genial! Ich komm so gar nicht mehr zum Keksebacken und vernachlässige meine CookieoftheWeek-Rubrik gänzlich. Hättest Du Lust Ende Juli mal einen Keks-Gastpost bei mir zu veröffentlichen? Meld Dich mal!
    GLG, Bianca

  2. 😀 Ich bin begeistert. Von all den Rezepten, aber die Eulen haben es mir gerade angetan. Es gefällt mir hier, ich komme wieder! Weiter so!
    Sei lieb gegrüßt!

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